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Wie man spart, ausgibt und rational über Geld nachdenkt?

— 3 Min. Lesezeit

Wie man spart, ausgibt und rational über Geld nachdenkt?

„Finanzielle Freiheit bedeutet zu verstehen, dass ich ich bin und draußen eine Wirtschaft existiert. Ich habe eine Beziehung dazu, aber sie bestimmt mein Leben nicht." — Robin

Der erste echte Schritt zur Kontrolle der eigenen Finanzen ist kein Clever-Trick – es geht einfach darum zu wissen, wo man steht. Das heißt, sich hinzusetzen und Klarheit über das Einkommen nach Steuern, die regelmäßigen Ausgaben und die tatsächlichen Schulden zu gewinnen. Nicht aufregend, aber jede der folgenden Strategien setzt voraus, dass man diesen Schritt zuerst getan hat.

Ziele setzen und ein Budget darum herum aufbauen

Vage Absichten wie „mehr sparen" überleben den Kontakt mit einem normalen Monat kaum. Ein konkretes Ziel – etwa jeden Monat 100 Dollar zusätzlich zurücklegen oder einen bestimmten Kredit bis zu einem festen Datum abbezahlen – gibt dem Budget eine klare Richtung. Die 50-/30-/20-Regel ist ein guter Ausgangspunkt, wenn man noch kein System hat: rund 50 % des Einkommens für Notwendigkeiten, 30 % für Dinge, die Spaß machen, und 20 % für Sparguthaben und Tilgung von Schulden.

Schulden und Ersparnisse gemeinsam angehen

Schulden wirken überwältigend, vor allem weil sie unbemerkt anwachsen können. Zwei Dinge helfen: keine neuen Schulden aufnehmen und regelmäßige, tragfähige Zahlungen auf den bestehenden Stand leisten. Das Verständnis für Zinseszinsen ist hier wichtig, denn derselbe Mechanismus arbeitet beim Sparkonto für einen und bei Kreditkartenschulden gegen einen – auf welcher Seite man steht, macht mit der Zeit einen enormen Unterschied. Ein Notgroschen von sechs Monatsausgaben, sicher und liquide angelegt, verhindert, dass unerwartete Ausgaben zu neuen Schulden werden. Eine automatische Überweisung auf das Sparkonto zum Gehaltstag nimmt die ganze Sache der Willenskraft.

Wie man spart, ausgibt und rational über Geld nachdenkt?

Das Einkommen steigern und diversifizieren

Kosten zu kürzen hat eine Grenze – nur so viel lässt sich streichen. Beim Einkommenszuwachs gibt es keine: eine Gehaltserhöhung, ein Nebenjob oder Teilzeit neben dem Hauptberuf kann die Fähigkeit zu sparen und investieren viel stärker ausbauen als jedes Budgetstraffen. Sobald Überschuss da ist, ihn auf verschiedene Kontotypen zu verteilen – Tagesgeld mit hohem Zins, Festgelder, steuerbegünstigte Rentensparpläne –, managt Risiken besser als alles an einem Ort zu parken.

Das kostenlose Geld auf dem Tisch annehmen

Wenn der Arbeitgeber eine matching-Zahlung auf ein Renten- oder HSA-Konto anbietet, dann reicht die eigene Einzahlung aus, um den vollen Match zu erhalten – das kommt in der Privatwirtschaft kaum näher an kostenloses Geld heran. Es nicht anzunehmen bedeutet, einen Teil des eigenen Gehalts ungenutzt zu lassen. Und wenn die finanzielle Gesamtsituation kompliziert wirkt, kann eine externe Perspektive durch einen Finanzberater allein schon wegen der Klarheit und der Verbindlichkeit den Aufwand wert sein.

Wie man spart, ausgibt und rational über Geld nachdenkt?

Gute Gewohnheiten bei Ausgaben und Kredit aufbauen

Auch hier summieren sich kleine, langweilige Routinen: die Kreditkarte nicht griffbereit liegen lassen, den „Überziehungsschutz" ablehnen, der im Grunde nur Überkonsum ermöglicht, und pünktlich zahlen, damit die Bonität später zu einem Vorteil wird statt zum Nachteil.

Die Zeit respektieren und Emotionen heraushalten

Je früher man mit Sparen und Investieren beginnt, desto länger haben Zinseszinsen Zeit zu wirken – die Zeit wiegt schwerer als der Startbetrag. Und es hilft, finanzielle Entscheidungen ganzheitlich zu betrachten statt emotional auf jeden Gewinn oder Verlust zu reagieren; die erfolgreichsten Anleger bleiben meist nüchtern und sachlich, anstatt jeder Marktbewegung hinterherzujagen.

Wie man spart, ausgibt und rational über Geld nachdenkt?

Dafür muss man kein Finanzexperte sein. Es geht vor allem darum, sich vom Druck der Konsumkultur zu lösen und im Gedächtnis zu behalten: Man selbst sitzt am Steuer – die Wirtschaft ist da draußen, aber sie darf nicht das eigene Leben steuern.


Quelle: Originalvideo ansehen

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